«Meh Liebi» als Lösungsansatz für ein glücklicheres Leben

60000 Ergebnisse: Dies ist das Resultat auf Amazon, wenn man Bücher mit dem Schlagwort «Happy» sucht 😁

Es zeigt in etwa den Umfang an Möglichkeiten und Lösungen, welche von den Autorinnen und Autoren angeboten werden, um Glücklich zu sein. Just #WOW 🕺🏽💃🏽

Hört man sich aktuell etwas um, so scheint das Streben nach Glück zeitweilig in den Hintergrund zu treten. Viele Menschen sind dünnhäutig, gestresst und unzufrieden und lassen es sich nicht nehmen, diesen Frust lauthals loszuwerden. In der Stadt und auf der Strasse fällt mir auf, wie nahe die Leute an der Hupe gebaut sind. Ist es ihnen nach diesen zwei unsteten und schwierigen Ausnahme-Jahren zu verdenken?

Ist es ihnen nach diesen zwei unsteten und schwierigen Ausnahme-Jahren zu verdenken?

Neben dem C- hat sich ein M-Virus, ein mentaler Käfer heimlich eingeschlichen. Die Wut übermalt scheinbar den Wunsch nach Selbstzufriedenheit, vernebelt die Sicht auf das Wesentliche und offensichtlich Schöne, welches eigentlich da ist. Zielscheibe dieses mentalen Ungleichgewichts werden dann der Staat, die Protagonist*innen am Regierungshebel, die Medienmacherinnen und Journalisten oder einfach jeder Mensch mit einer Meinung, welche von der eigenen abweicht.

Eine Projektion des eigenen Frusts auf andere Individuen ist nicht sonderlich geschickt und noch viel weniger Klug, denn es verbessert die eigene Situation kaum. Und wenn, hat dies nur eine sehr begrenzte Halbwertszeit. Es ist lediglich eine Hirnbefriedigung des Belohnungssystems, welche die eigene Unzulänglichkeit für ein paar Momente übertönt. Das Gefühl jedoch, welches sich danach einstellt, ist umso geladener mit negativer Energie, da das Bewusstsein nun offenlegt, dass diese Aktion rein gar nichts gebracht hat. 🤷🏼‍♂️ Lässt man die Schlange sich nun ständig in den eigenen Schwanz beissen, so endet man leicht in der vielbeschriebenen Abwärtsspirale der Gefühle und irrigerweise muss der Hass immer grösser werden, um die gleiche Belohnungsbefriedigung auszulösen. Fazit: Weg vom Glück, weg vom Konstruktiven, weg vom Anzustrebenden.

Was aber, wenn für die Suche nach Glück schlicht die Energie, oder auch die Werkzeuge 🛠 fehlen? Wie gelangen wir aus diesem mistigen Hamsterrad?

Es ist ein grosses Stück Arbeit, sich auf den Weg und die Suche nach dem eigenen Glück zu machen. Es ist ein Projekt . Wille zur Veränderung ist sicherlich ein guter Begleiter, wenn nicht Grundvoraussetzung für den ersten Schritt. Selbstreflexion hilft, um sich und seinen momentanen Standort einzuordnen – ACHTUNG – dies kann auch mal weh tun. 🤪 Zudem gelingt ein erster, kleiner Schritt, wenn keine utopischen Endziele formuliert, sondern Babysteps definiert werden und jeder kleine Erfolg ordentlich gefeiert wird.🍾

Ich appelliere an etwas «mehr Liebe» für Dich selber, für die Umwelt und für alle Menschen. Etwas «mehr Liebe» für den Weitblick und mehr Dankbarkeit für den unfassbar hohen Lebensstandard , den wir hier in der Schweiz geniessen. Etwas «mehr Liebe» für Unterstützung denen gegenüber, welche Unterstützung benötigen. Etwas «mehr Liebe» zu Respekt und dem Raum zur eigenen Reflexion. Mehr Liebe für das grosse Ganze und dass wir uns nicht ganz so wichtig nehmen.

Wir sind alle keine Opfer , sondern Gestalter unseres Lebens- let’s do it 🌿

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